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Dezember 2022

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Jahresprogramm
2020

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Hallo und
herzlich willkommen
auf den Internetseiten der
Katholischen-Arbeitnehmer- Bewegung
Goch

Wr freuen uns, dass Sie den Weg zu uns gefunden haben. Wir, die KAB  Goch begrüssen alle Interessierten auf unseren Internet-Seiten! Obwohl  unser Internetangebot noch nicht vollständig ist, laden wir Sie ein,  schon jetzt ein wenig auf unserer Homepage zu verweilen. Wir freuen uns über die Möglichkeiten, Ihnen hier demnächst unseren Verein näher vorzustellen und Ihnen als Teil einer großen Bewegung unsere Aktivitäten und unsere Interessen präsentieren zu können.
Außerdem möchten wir Sie hier persönlich mit den Köpfen bekannt machen, die hinter unserer  Arbeit und diejenigen, die sie ausführen.

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Rundbrief
Dezember 2022

 

 

 

 

 

 

 

Wahlabend der KAB Goch

Am 28.04. 2022 fand im Kolpinghaus Goch eine Podiumsdiskussion mit den Direktkandidaten der Landtagswahl 15.05.2022 statt.
Dr. Günther Bergmann, CDU, Lutz Kühnen, frei Wähler, Stephan Haupt, FDP, Dr. Volkhard Wille sowie Christin Becker, SPD, stellten sich den Fragen von Dietmar Stalder, KAB Goch.
Zum Thema „lebenslanges Lernen / berufliche Weiterbildung“ sah Christin Becker, SPD, eine Gesellschaftsveränderung durch Digitalisierung und Änderung der Altersstruktur. Weiterbildung aller Art, z.B. durch Erlangen eines Meisterbriefes oder berufliche Qualifizierung, u.a. durch die Förderung der VHS oder ähnlicher Institutionen, seien ihr ebenfalls wichtig, sowie die kostenlose Kita-Betreuung. 
Aus Sicht der Grünen, Dr. Volkhard Wille, sollte der gesetzliche Rahmen geändert werden, da besonders Wert auf Flexibilität gelegt werden muss, es aber auch sinnvoll sei, Dienst und Privates zu trennen. Eine zwingende Voraussetzung sei ein lebenslanges Lernen, dafür müssen von Arbeitgebern und auch Arbeitnehmern Strukturen geschaffen werden.
Stephan Haupt, FDP sieht die Förderung eines Meisters wie einen Master, dieses sollte aus Sicht der Arbeitgeber geschehen, schließlich zögen sie den größten Vorteil daraus, Arbeitnehmer eine attraktive Perspektive zu schaffen. Angebote der Fortbildung sowie Förderung des Berufskollege wären eine Möglichkeit. Auf jeden Fall sollte sich jeder mit digitalen Arbeiten auskennen, da diese auch im privaten Bereich immer wieder erforderlich sein werden, z.B. durch das Steuerprogramm Elster.
Laut der Freien Wähler, Lutz Kühnen, hängt die Bildung von der Bereitschaft der Menschen ab weiter zulernen und diese zu motivieren. Die sozialen Aspekte dürfen nicht vergessen werden, z.B. durch Arbeiten im Homeoffice. Die Weiterbildung sollte unabhängig vom Alter sein, auch für ältere Mitbürger wäre es von Interesse, sich mit sozialen Medien, z.B. What’s App auseinanderzusetzen. Zudem sei es auch unbedingt erforderlich Behinderte und Teilzeitarbeitende zu unterstützen.
Dr. Günther Bergmann, CDU, merkte an, dass das Problem nicht bei der Arbeitslosigkeit läge, sondern bei der Arbeit, da Arbeitsstellen z.Zt. nach Weiterbildungen gut vermittelt werden können, daher muss die berufliche Weiterbildung gefördert werden. Es sei keineswegs sicher, dass in 20 Jahren die Arbeit genauso aussehe, wie die Arbeit heute. Das duale System sei eine gute Möglichkeit, Bildung zu vermitteln.
Im Kreis Kleve gäbe es im Vergleich ein geringes Einkommen (lt. Hans-Böckler-Stiftung) und aus Sicht der SPD, Christin Becker, sei es falsch, sich als Arbeitgeber die Rosinen herauszupicken. Kommunikation und Bildung müssen in Einklang gebracht werden. Zudem sollte das Azubi-Bahnticket genauso angeboten werden wie das Studenten-Ticket.
Laut Dr. Volkhard Wille, Grüne, sei es wichtig dem Fachkräftemangel durch höhere Gehälter entgegenzuwirken. Zudem werden viele Kinder zurückgelassen und nicht gefördert, was in Zukunft zu Problemen führen könnten. Es muss mehr in Langzeitarbeitslose investiert werden und Migranten schneller dem Arbeitsmarkt zugeführt werden können.
Stefan Haupt, FDP, merkte an, dass schon beim Erstellen eines Arbeitsprofils, wie es z.B. im öffentlichen Dienst der Fall ist, die Bereitschaft zur Fort- u. Weiterbildung verankert und mitgebracht werden muss.
Als Vorschlag wurde die Erweiterung des Bildungsgutscheins diskutiert, dieses sei jedoch keine Ländersache, sondern müsse vom Bund angegangen und gelöst werden.
Die Freien Wähler, Lutz Kühnen, sehen die Lage so, dass der Haken bei der „Ausbildungsfähigkeit“ der jungen Leute liege. Die Menschen müssten an der Basis – sprich den Schulen - wieder mehr lernen.
Chancen in der Migration werden darin gesehen, dass der Wettbewerb dazu führt, Arbeitnehmer eine Auswahl zu lassen und durch den Konkurrenzkampf die Bereitschaft der Arbeitgeber steigt, Förderungen anzubieten. Die Motivierung der Mitarbeiter und ein kontinuierliches Lernen seien unverzichtbar.
Eine Wertschätzung der Menschen durch Förderung wäre, ebenso unverzichtbar, merkte Dr. Günther Bergmann, CDU, an. Als Beispiel führte er an, dass z.B. Apotheker unterstützt werden, die PTA’s (pharmatechnische Assistenten) jedoch nicht.
Zudem sei es bedenklich, Ärzte und Pfleger z.B. in Rumänien zu fördern und abzuwerben, die dann im eigenen Land fehlen.
Das zweite Thema des Abends befasste sich mit Leiharbeit, hier müsse alles getan werden um diesen Sumpf trocken zu legen, rechtliche Änderungen können jedoch auch hier nur im Bund durchgeführt werden, da der Vollzug im Arbeitsschutz liegt, merkte Dr. Volkhard Wille, Grüne, an.
Laut FDP, Stephan, Haupt, kann nur durch die Zusammenarbeit mit den Niederländern etwas erreicht werden, hier sei eine Vernetzung erfolgt. Regelmäßige Kontrollen seien ein Aspekt für einen fairen Wettbewerb.
Aus Sicht der Freien Wählern, Lutz Kühnen, sei nicht nur der Grenzverkehr ein Problem, sondern auch die Sprachschwierigkeit der osteuropäischen Arbeiter, eine sprachliche Förderung sei unabdingbar. Zudem solle ihnen unsere Kultur für mehr Toleranz nahegebracht werden.
Außerdem müsse die Gesellschaft einwirken, dass sich die Ethik und Moral der Wohnungseigentümer, die gut an der Vermietung der Wohnungen verdienen, ändert.
Dr. Günther Bergmann, CDU, sieht ein Problem darin, dass der Fokus auf die Leiharbeiter gelegt werden, die Familien, die jedoch schon lange hier wohnen und sich integriert haben, nicht gesehen werden. Zu bedenken sei auch, dass die Leiharbeiter selber ihre Situation nicht als so schlecht wahrnehmen, da in ihren Heimatländern noch schlimmere Bedingungen herrschen.
Eigentlich müsse das Melderecht für Leiharbeiter, die in den Niederlanden tätig sind, aber hier wohnen, geändert werden, das sei lt. Bund jedoch nicht machbar.
Die einzige Möglichkeit sei, „Nadelstiche“ zu setzen, z.B. durch regelmäßige Kontrollen des Brandschutzes in den Unterkünften.
Wichtig sei es, so Christin Becker, SPD, dass alle Instanzen mitspielen. Zudem könne es kein Anspruch sein, dass Menschen unter den Umständen, wie sie in Leiharbeitsunterkünften herrschen, leben müssen, auch wenn sie selber die Situation anders sehen.
Es wäre lt. Stephan Haupt, FDP, sehr gut, dass, Dank Corona, alle Daten grenzübergreifend weitergegeben werden dürfen.
Dr. Volkhard Wille, Grüne, hielt fest, dass das Sozialdumping durch Leiharbeit verhindert und Zeitarbeits- / Werkverträge durch Vorgaben im Bund geändert werden müssen.
Ein weiteres Thema des Abends beschäftigte sich mit der Infrastruktur.
Stephan Haupt, FDP, erklärte, dass die Nord-Westbahn mit der Technik von 1924 arbeite und daher die Digitalisierung dringend von Nöten ist und diese bis Ende 2022 abgeschlossen sein werde.
Auf die Frage von Dietmar Stalder, wie sich die Politik vorstelle, dass die höheren Kosten der öffentlichen Verkehrsmittel auf dem Lande gemindert werden könnten, entgegnete Dr. Günther Bergmann, CDU, dass in den Großstädten die Preise durch mehr „Köpfe“ geteilt werden und deshalb günstiger seien. Es wäre kaum möglich, die Kosten anzugleichen. Zudem kommt es im Allgemeinen auf den „Mix“ Schiene, Straße, Wasser an. Es wird auf dem Lande immer ein Individualverkehr nötig sein, nicht jeder könne an den ÖPNV angeschlossen werden.
Nutzer können die Fahrzeuge immer dann ordern, wenn in der Nähe kein Bus innerhalb von 15 Minuten fährt,
Vom Land wurde das Modell On-Demand-Verkehr ins Leben gerufen: Nutzer können dieses Fahrzeug / Taxi ordern, wenn kein Bus in der Nähe innerhalb von 15 Minuten fährt. Dieses System wird allerdings nicht gut angenommen. Von den Kommunen sei es nicht wirklich wünschenswert, da dadurch der Busverkehr weniger genutzt wird, dieses gab Stephan Haupt, FDP, zu bedenken.
Aus Sicht der Grünen, Dr. Volkhard Wille, wurde die Bahn nur auf den Börsengang getrimmt, der Schienenverkehr wurde hier vernachlässigt. Im europäischen Vergleich sei Deutschland das Schlusslicht bei Investitionen.
Es müssen Radwege gefördert werden, die Straßen werden immer wieder für Autos optimiert, der Fahrradverkehr werden jedoch übergangen, wodurch es immer wieder zu Unfällen kommt.
Lutz Kühnen, Freie Wähler, ist froh, dass er noch nicht in der Politik gearbeitet hat und keine Schuldzuweisungen und Zuständigkeiten hin und her geschoben habe. Bürgerbusse würden die Lage entschärfen, diese dürfen jedoch auf Dauer nicht ehrenamtlich betrieben werden.
Er empfahl, von Wabensysteme wegzukommen und ein digitales Ticket einzuführen, bei dem nach gefahrenen Kilometer gezahlt werden kann.
Christin Becker, SPD, ist der Meinung, dass der ÖPNV günstiger werden muss. Für die Planung in den Kommunen sollen alle Verkehrsteilnehmer mit ins Boot genommen werden, da das Auto immer noch den Vorrang habe.
Als nächstes Thema wurde die Gesundheit angesprochen, hier empfahl Christin Becker, SPD, dass keine Krankenhausstandorte geschlossen werden sollen. Zudem ist die Schaffung von Anreizen erforderlich, damit Ärzte länger bleiben, eine Sicht über den Tellerrand hinaus sei wichtig.
Diesem stimmte Dr. Volkhard Wille, Grüne, zu, man sei auf einem guten Weg, indem durch Besserstellung von Gesundheits- und Pflegezentren die Attraktivität gesteigert werde.
Die Politik hätte nur wenig Einfluss darauf, die Ärzteversorgung im ländlichen Bereich zu verbessern, da das ein Problem der KV (Kassenärztliche Vereinigung) sei, so Stephan Haupt, FDP.
Die Ärzte haben auf dem Land weniger Einnahmen, u.a. durch Privat Patienten, daher sei eine Zentralisierung von Krankenhäusern positiv zu bewerten. Eine bessere Qualifizierung des Personals wäre möglich, laut Sicht der Freien Wähler, Lutz Kühnen.
Dieser Meinung schloss sich Dr. Günther Bergmann, CDU, an, er bemerkte, dass ggf. die Selbstverwaltung der KV in Frage gestellt werden sollte.
Christin Becker, SPD, ist der Meinung, dass die Menschen im Mittelpunkt stehen müssen
Das letzte Thema des Abends bezog sich auf den Ausbau des 5 G Netzes, hier werde schon einiges getan, Unterstützung gibt es von den Kommunen. Es wird viel investiert, auch für den Empfang auf Bahnstrecken und Straßen, laut Dr. Günther Bergmann.
Es wird jedoch noch dauern, der Ausbau wird erst seit zwei Jahren angegangen, gab Dr. Volkhard Wille, Grüne, zu bedenken.
Lutz Kühnen, Freie Wähler, bemerkte, dass die Fördermittel da seien und das 5 G Netz kommen wird. Es muss überlegt werden, wie schneller Genehmigungen zu erhalten seien.
Am Ende bedankten sich alle Politiker bei der KAB Goch und plädierten einstimmig dafür, auf jeden Fall wählen zu gehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

KAB Bezirk Kleve unterstützt Projekte in Uganda

Aktuell erfolgt die Umsetzung der im letzten Jahr eingegangenen vier Projektanträge der CWM in Kabale (Uganda), die vom KAB Bezirk Kleve unterstützt werden. Nähere Infos hierzu in unserem Rundbrief November 2020.
In diesem Jahr können leider keine Veranstaltungen (wie z.B. das Grünkohlessen in Goch) stattfinden, mit denen wir die Arbeit der CWM unterstützen können.
Wir halten die Partnerschaft aber für wichtig. Sofern Sie diese auch in diesem Jahr unterstützen möchten, nehmen wir dazu Spenden gerne entgegen. Bitte überweisen Sie ihren Unterstützungsbetrag auf das folgende Konto:

Förderverein der KAB
DKM Münster
IBAN: DE93 4006 0265 0018 2932 02
Verwendungszweck: Kleve Uganda

Herzlichen Dank für die Unterstützung!

 

 

 

 

 

 

 

 

 KAB-Diözesantag in Goch

 

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Der Ortsverein Goch der KAB war vom 23. bis 25. Mai 2014 Gastgeber des Diözesantages 2014.
Weitere Informationen
zum Diözesantag: [hier]
über den Diözesanverband [hier]
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KAB Kleidercontainer in Goch

conweb0951Wohin mit gebrauchter Kleidung? Als Sammelstelle für gebrauchte Kleidung hat der Ortsverein Goch der KAB an der Weberstraße auf dem Parkplatz der ehemaligen Liebfrauenkirche ein zweiter Kleidercontainer aufgestellt. “Bei der jährlich im November stattfinden Kleidersammlung wurden wir regelmäßig gefragt, ob es auch eine Möglichkeit gebe, im Laufe des Jahres Kleidung abzugeben. Viele beklagten sich darüber, dass der Container am Westring 91 ständig überfüllt sei und es nicht möglich wäre, weitere Säcke einzufüllen.” begründet Dietmar Stalder vom Vorstand der KAB die Aufstellung des zweiten Containers. Gelehrt wird dieser regelmäßig von der Dorstener Arbeit, die Pflege erfolgt durch langzeitarbeitslose Mitarbeiter in einer Wiedereingliederungsmaßnahme.
Hier eingeworfene Kleidung wird, ebenso wie bereits an dem seit langem bestehenden Container auf dem Westring, der FairWertung zugeführt, genauso wie die Sammlungen im November. Gut erhaltene Ware wird in den Secondhand-Kreislauf gegeben, schlechte Qualitäten dienen als Rohstoffe für die Weiterverarbeitung (http://www.fairwertung.de/).
Der Erlös dieses Kleidercontainers kommt der Arbeit der KAB im Kreis Kleve zugute. In der Diözese Münster ist die Altkleidersammlung eine Kooperation von CAJ und KAB. Bitte achten Sie beim Einwurf der Kleidung darauf, ob der Kleidercontainer mit dem Logo “FairWertung” gekennzeichnet ist, die meisten aufgestellten Altkleidercontainer dienen ausschließlich kommerziellen Zwecken.

 

 

 

 

 

 

 

 

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